Pakete bringen Weihnachtsfreude

Pakete bringen Weihnachtsfreude

Der Lions Club Aalen unterstützt die Aktion „Weihnachtsfreude“. Vollgepackt mit bunten Weihnachtsgeschenken wurde ein Lastwagen der Spedition Brucker. Der wird bald nach Rumänien aufbrechen, um armen Kindern, besonders im Osten des Landes, eine Freude zu machen. Im Osten, an der Grenze zu Bulgarien, sei die Armut besonders schlimm, sagt Hans-Werner Kast, Initiator der Aktion.

Vorab konnten Menschen für die Aktion „Weihnachtsfreude“ im Ostalbkreis Pakete mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Süßigkeiten und Spielsachen an unterschiedlichen Stellen im Kreis abgeben.

Die Aktion gibt’s bundesweit; auf der Ostalb hat der Verein „Hoffnung für eine neue Generation“ die Fäden in der Hand. Für den Verein sei es nicht immer einfach, ausreichend große Fahrzeuge für den Transport zu bekommen, sagt Vorsitzender Hans-Werner Kast. So machte sich Vereinsmitglied Philipp Kaiser auf die Suche und wandte sich an seinen Patenonkel Ulrich Pfeifle. Gemeinsam gelang es den beiden, Stefan Brucker und dessen gleichnamige Spedition ins Boot zu holen und einen Lastwagen für den Transport zu organisieren.

Die Lastwagen der Aktion „Weihnachtsfreude“ werden in den kommenden Wochen 62 Abladestellen in Rumänien anfahren und die Pakete unter den bedürftigen Kindern verteilen.

Der Präsident des Lions-Clubs, Karl Kurz, zeigt sich begeistert: „Ich bin positiv überrascht von der großen Resonanz. Es ist bemerkenswert, wie viele Pakete uns erreicht haben.“ Die Situation der Betroffenen sei untragbar, fügt Kurz an. „Die Menschen leben von der Hand in den Mund, und das in einem EU-Land. Das ist eigentlich unvorstellbar.

“Neben Privatspenden erhalten die Organisatoren auch Schlafsäcke, die nicht mehr verkauft werden können, und Nahrungsmittel. Besonders gefreut haben sich die Organisatoren über 20 Paletten Nutella, die eine Berliner Firma gespendet hat. Aber auch Kinder beteiligen sich an dem Projekt. Der evangelische Kindergarten in Kirchheim am Ries hat ebenfalls Pakete gepackt und Spenden gesammelt. Kindern mache die Aktion bewusst, dass es nicht selbstverständlich ist, zu Weihnachten Geschenke zu bekommen, sagt Kurz.